Flexa – Billig, billig, billig

Flexa – Keine Marke zum Ramsch-Preis!

Kinder stehen nicht auf billig, billig, billigLeider gibt es immer noch einige Händler, die mit enormen Rabatten locken, aber gar nicht liefern können. Bereits im letzten Jahr hatten wir über eigenartige Geschäftsgebaren einiger Möbelhäuser berichtet. Leider hat sich wohl nicht viel geändert. Da werden dem Interessenten seit Monaten Rabatte zwischen 30% und mehr angeboten obwohl die Ware offensichtlich gar nicht lieferbar, vermutlich noch nicht einmal bei FLEXA bestellt worden ist. Wir haben willkürlich Postleitzahlen aus allen Großstadtgebieten in Deutschland als Lieferort angegeben. Unter 8 Wochen erfolgt demnach keine einzige keine Lieferung. Dabei war es doch gerade jetzt zur Weihnachtszeit besonders wichtig, die neuen Möbel rechtzeitig zum Fest zu liefern. Und dennoch gibt es Kunden, die schon bis zu 6 Monate auf ein ganz einfaches Flexa-White-Bett warten mussten. Siehe Möbelhaus-Frust-Leserbrief. Warum machen die sowas?

Wir möchten hier nochmal betonen:
Standard-Kindermöbel, Spielbetten oder Hochbetten aus dem Flexa-Classic- oder Flexa-White-Programm, sind von einem seriösen Händler binnen weniger Tage lieferbar. In ganz seltenen Fällen dauert es aber auch nicht länger als 4 Wochen.
Wenn ein Händler für solche Standardmöbel eine Lieferzeit von 8, 12 oder gar 16 Wochen angibt, dann hat das in 99,99% aller Fälle absolut gar nichts mit dem Hersteller FLEXA zu tun!!!

Großzügige Rabatte

Rabatte erhält man für gewöhnlich, wenn ein Händler sein Lager räumen will. Um Platz zu schaffen für neue Modelle, oder wegen Umbaumaßnahmen, einer betrieblichen Umstrukturierung oder sogar Geschäftsaufgabe. Manchmal werden natürlich auch Rabatte gewährt um Kunden in umsatzschwachen Zeiten zum Kauf zu bewegen. Aber in allen Fällen muss man dann auch liefern können. Und zwar SOFORT! Und nicht erst in 12 Wochen. Die Ware sollte dann also tatsächlich am Lager liegen!

Warum ist das so?

Ein demokratisch regiertes Land pflegt normalerweise eine freie Marktwirtschaft. Das ist auch gut so. Jeder Händler kann seine Preise und Leistungen frei gestalten. Das fördert Innovationen und Produktvielfalt. Es gibt aber auch Regeln um eben der „Freiheit“ einer solchen Marktwirtschaft keinen Schaden zuzufügen. So sind zum Beispiel Preisabsprachen verboten. Denn die stehen dem Prinzip der freien Marktwirtschaft klar entgegen. Wer von den Wettbewerbshütern erwischt wird, hat zu Recht mit empfindlichen Strafen zu rechnen. Aber auch Dumpingpreise, die offensichtlich keinerlei Nutzen haben, außer den Mitbewerbern oder sogar einer Marke selbst zu schaden, können richtig teuer werden. Deshalb ist es wichtig, solche schwarzen Schafe regelmäßig und mit möglichst gut nachvollziehbarer Dokumentationen den Wettbewerbszentralen zu melden.

Liebe Eltern, Omas und Opas:

Bereits seit dem ersten Weihnachtstag 2018 bekommen wir wieder mal teils wütenden Anfragen enttäuschter Kunden. Von ihrem Möbelhaus auch nach 8 Wochen nicht rechtzeitig zum Fest beliefert. Das misslungene Weihnachtsfest können wir natürlich nicht mehr retten. Aber nach Weihnachten ist vor Weihnachten. Und so stehen die nächsten Weihnachten schon bald wieder vor der Tür. Wie jedes Jahr möchten Sie ihren Kindern und Enkeln ein sinnvolles Geschenk machen, das aber auch rechtzeitig unter dem Baum liegen soll. Bitte achten Sie zukünftig immer auf die Lieferzeiten und den Service, den Sie bei einem Händler erwarten können. Je preiswerter ein Produkt angeboten wird, desto billiger wird das Angebot vermutlich sein. Der Preis ist also längst nicht alles. In diesem Sinne . . .

. . . wünschen wir Ihnen schon jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

Kommentare

  1. Ihre Meinung in allen Ehren Herr Kochan. Ich frage mich jedoch ernsthaft, ob die Marke Flexa überhaupt noch was taugt?

    Beinahe jeder Möbelladen verkloppt die Flexa-Möbel für’n Appel und ’n Ei. Und das gefühlt schon seit Jahren. Dabei waren die früher mal richtig gut und teuer. In den großen Möbelhäusern hat man damals auch diese Flexashops gesehen. Die gibt es wohl auch nicht mehr. Und wenn man sich Marken wie PAIDI anschaut, da ist nix mit „billig“, „muss raus“, „muss weg“, und so.

    Aus meiner Sicht sind nicht Höffner & Co das Problem, sondern Flexa selbst! Die haben offensichtlich ein riesen Marketing-Problem. Warum verkaufen die denn wohl die Möbel an solche Dauertiefpreis-Discounter? Na, weil sie’s müssen. Eine andere Antwort gibts da nicht.

    Darüber hinaus muss man sich fragen, warum die vor einigen Jahren mal Pleite waren. Sitzen da etwa noch die gleichen Leute in der Chefetage? Das kann ja dann nix werden!

    Wenn die Verantwortlichen bei Flexa nicht bald die Notbremse ziehen, werden die in spätestens 2 Jahren wieder pleite sein. Ich tippe mal auf dieses Jahr.

    Gruss Manfred

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